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Sicherheit ist ein Grundrecht

In Deutschland ist das Recht auf persönliche Sicherheit im Grundgesetz verankert und wird durch bundes- und landesrechtliche Sicherheits- und Ordnungsgesetze gestützt. In Berlin gilt dieser Rahmen für die alltägliche Bewegung im öffentlichen Raum und in Wohngebieten. Diese Plattform nutzt offizielle Kriminalstatistiken des Landes Berlin, insbesondere den Kriminalitätsatlas Berlin, um eine strukturierte analytische Darstellung der erfassten Kriminalität auf regionaler Ebene zu ermöglichen. Ziel ist es, belastbare Vergleichsmöglichkeiten zu schaffen – etwa bei Wohnungswahl, Mietentscheidungen, Immobilienkauf oder der täglichen Orientierung in der Stadt.

Kriminalitätsdaten auf regionaler Ebene

Berlin veröffentlicht keine straßen- oder koordinatengenauen Falldaten. Die zentrale Quelle dieser Analyse – der Datensatz „Kriminalitätsatlas Berlin“ – stellt aggregierte Fallzahlen nach Deliktsgruppen für die Bezirksregionen bereit. Diese Daten werden von der Polizei Berlin unter der „Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0“ veröffentlicht und dürfen mit korrekter Quellenangabe weiterverwendet werden.

Diese Struktur folgt den rechtlichen und datenschutzrechtlichen Vorgaben in Deutschland und der EU, darunter der EU‑Richtlinie 2016/680 sowie der Datenschutz‑Grundverordnung (DSGVO), die die Veröffentlichung geolokalisierter Einzelfalldaten einschränken.

Analytischer Ansatz & Regionalvergleich

Dieses unabhängige Analyseprojekt verarbeitet die offiziellen aggregierten Daten, um Vergleiche zwischen den 138 Berliner Bezirksregionen zu ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt auf der Identifikation relativer Unterschiede in den erfassten Kriminalitätsmustern – ohne qualitative Wertungen einzelner Gebiete.

Die Analyse konzentriert sich auf Deliktsgruppen, die für die Exposition im öffentlichen Raum besonders relevant sind: Diebstahl (einschließlich Taschendiebstahl), Raub, Körperverletzung, Betäubungsmitteldelikte, Fahrraddiebstahl und Sachbeschädigung. Diese Kategorien stammen aus dem offiziellen Datensatz und spiegeln typische Vorfälle im urbanen Alltag wider.

Für jede Region werden die Delikte gewichtet und normalisiert, um einen vergleichenden Crime‑Level‑Index zu erzeugen. Dieser Index basiert ausschließlich auf offiziellen aggregierten Zahlen, zeigt räumliche Unterschiede auf, stellt jedoch keine amtliche Einstufung dar, trifft keine Vorhersagen und ist als analytische Vergleichsgröße zu verstehen – nicht als absolute Risikobewertung.

Räumliche Struktur und Grenzen der Daten

Da Berlin keine geokodierten Einzelfalldaten veröffentlicht, ist jede Analyse auf die Granularität der Bezirksregionen beschränkt. Innerregionale Unterschiede lassen sich daher nicht auf Straßenebene abbilden. Die Karte zeigt regionale Durchschnittswerte auf Basis offizieller Statistiken – keine punktgenauen Ereignisorte.

Der Datensatz selbst ist konsistent und eindeutig der „Polizei Berlin“ zuzuordnen, doch die räumliche Auflösung setzt natürliche Grenzen für die Detailtiefe. Dieses Analysemodell arbeitet bewusst innerhalb dieser Rahmenbedingungen und legt Wert auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

Wichtiger Hinweis

Diese Plattform stellt analytische Visualisierungen historischer Kriminalitätsdaten aus offiziellen Quellen bereit. Sie bietet weder Echtzeitüberwachung noch Sicherheitszertifizierungen oder Prognosen.

Kriminalstatistiken erfassen vergangene Ereignisse innerhalb eines definierten Zeitraums und erlauben keine Aussagen über zukünftige Entwicklungen. Lokale Bedingungen können sich verändern, und regionale Durchschnittswerte bilden innerörtliche Unterschiede nicht vollständig ab.

Alle Entscheidungen zu Wohnen, Immobilienkauf, Miete, Mobilität und persönlicher Sicherheit liegen in der Verantwortung der Nutzerinnen und Nutzer. Die Plattform bewertet, empfiehlt oder klassifiziert keine bestimmten Viertel, Immobilien oder Standorte.